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Felsenbirne – aromatisches und süßes Kernobst

Die Felsenbirne, lat. Amelanchier, ist hierzulande nicht ganz so bekannt, obwohl sie wohlschmeckende Früchte trägt. Im Herbst wird sie besonders zum Blickfang, weil ihre Blätter eine orangerote Färbung annehmen.

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Im Volksmund ist die Felsenbirne auch als Felsenmispel oder Edelweißstrauch bekannt. Ihren Gattungsnamen „Amelanchier“ hat sie aus der französischen Sprache, wo er soviel wie „kleine Äpfelchen“ bedeutet. Sie ist ist im übrigen schon seit der Zeit der Kelten und Gallier bekannt. Grundsätzlich gibt es vier Arten, die Kupfer-Felsenbirne, die Ährige Felsenbirne, die Hängende Felsenbirne und die einheimische Felsenbirne. An allen Arten sind die Früchte essbar und etwa ab Juli reif. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood, sondern auch als Grundlage für Marmelade und Saft. Die kleinen Früchte lassen sich dann trocknen und ähneln dann Rosinen. Hauptsächlich enthalten die kleinen Samenkörner das Aroma der Felsenbirne, welches an Kirschen in Kombinaition mit Marzipan erinnert.

Felsenbrine – pflanzen & pflegen

Im Frühjahr zeigt die Felsenbirne ihre Blütenpracht und ist über und über mit kleinen weißen Blüten übersät. Kommt der Herbst färbt sich das Laub in einem spektakulären orangerot. Zu beiden Jahreszeiten bietet das Kernobstgewächs einen einmaligen Anblick, der nicht nur leidenschaftliche Gärtner begeistert. Ansonsten benötigt die Felsenbirne keine große Aufmerksamkeit vom Gärtner. Sie ist komplett winterhart und benötigt lediglich in den ersten Wochen regelmäßig Wasser, damit sie gut anwachsen kann.

Pflanzzeit – zeitiges Frühjahr oder im Herbst

pflanzzeit Wer eine Felsenbirne pflanzen möchte, sollte dies entweder im zeitigen Frühjahr oder im Herbst tun. Jedoch ist das Frühjahr eher zu empfehlen, da sich die Wurzeln dann bis zum Winter gut im Boden verankern können.

Standort – flexibel

standort Grundsätzlich kommt die Felsenbrine an jedem Standort zurecht. Allerdings blüht sie an einem sonnigen Standort wesentlich üppiger, als wenn sie im Schatten steht. Trockenheit verkraftet das Kernobstgewächs sehr gut, ebenso wie einen felsigen Boden, obwohl grundsätzlich ein wasserdurchlässiger und lockerer Boden besser ist.

Pflanzenabstand – min. 1 Meter

pflanzenabstand Der Pflanzabstand für die Felsenbirne sollte nicht unter einem Meter liegen. Die Ährige Felsenbirne oder die einheimische Felsenbrine lassen sich auch gut als kleine Hecke pflanzen, denn ihre Wuchshöhe liegt ungefähr zwischen einem und drei Metern.

Wuchshöhe – 1 bis 6 Meter

wuchshoehe Die Wuchshöhe der Felsenbirne liegt zwischen ein und sechs Meter und ist abhängig von der gepflanzten Sorte. Die Kupfer-Felsenbrine beispielsweise erreicht Höhen zwischen vier und sechs Metern.

Blütezeit – ab April

bluetezeit Die kleinen, weißen Blüten, die auf den ersten Blick zierlich und zart wirken, überziehen die Felsenbirne ab April mit ihrem strahlenden Kleid. Die Blütenstände sind traubenförmig und auf ihnen sitzen sternförmige Blüten. Das Besondere an der Felsenbirne ist, dass sie erst gleichzeitig mit den Blüten ihre Blätter austreibt. Diese sind zu der Zeit hellgrün und bilden somit einen schönen Kontrast zu den Blüten.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Im Grunde genommen handelt es sich bei der Felsenbirne wirklich um ein sehr pflegeleichtes Kernobstgewächs, denn ältere Pflanzen benötigen weder Dünger und Wasser vom Gärtner. Nicht mal ein regelmäßiger Schnitt ist nötig, wenn sie sich komplett ausbreiten kann. Lediglich in den ersten Wochen nach dem Pflanzen sollte der Gärtner sie regelmäßig gießen, damit sie gut anwachsen.

Wasserbedarf – sehr gering

waesserung Der Wasserbedarf der Felsenbirne ist als sehr gering einzustufen. Sie benötigt lediglich während ihrer ersten Wochen im Garten die Unterstützung vom Pflanzenfreund und seiner Gießkanne. Danach kann sie sich über den Boden selbst mit der benötigten Feuchtigkeit versorgen. Trockenheit stört das Kernobstgewächs nicht, so braucht der Gärtner auch während längerer trockener Phasen nicht zusätzlich gießen.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Bei der Felsenbirne handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze.

Schnittzeit – Frühjahr und Herbst

schnittzeit Grundsätzlich benötigt die Felsenbirne keinen Schnitt und in den ersten Jahren gilt es auch einen Rückschnitt zu vermeiden. Wer möchte, dass sich seine Felsenmispel eher zu einem Baum als zu einem Strauch entwickelt, muss regelmäßig im Herbst oder im Winter die untersten Zweige absägen. Allerdings gilt es dabei einen Stumpf von zehn Zentimetern bei dicken Ästen und einen von fünf Zentimetern bei dünnen Zweigen stehen zu lassen, um den Astkragen nicht zu beschädigen. Diese kann der Gärtner dann, wenn er mit dem kompletten Schnitt der Felsenbirne fertig ist nacheinander entfernen. Sollte doch einmal ein Verjüngungsschnitt nötig sein, so erfolgt dieser im Frühjahr und zwar über zwei Jahre verteilt. Dabei die Ältesten Triebe herausschneiden, um dem Strauch wieder seine Form zu geben.

Felsenbirne überwintern

winterhart Die Überwinterung einer Felsenbirne muss dem Gärtner überhaupt kein Kopfzerbrechen bereiten. Bereits im jungen Alter ist das Kernobstgewächs absolut winterhart und frostresistent.

Erntezeit – Anfang bis Ende Juli

erntezeit Die Früchte der Felsenbirne reifen alle relativ gleichzeitig heran und lassen sich häufig über kurze Zeit ernten. Grundsätzlich liegt die Erntezeit zwischen Anfang und Ende Juli, aber dies hängt natürlich auch ein wenig von den herrschenden Witterungsbedingungen ab. Wichtig ist, die Samen der Felsenbrine nicht zu zerkauen, also entweder auszuspucken oder im ungekauten zustand verschlucken, denn ansonsten geben sie kleine Mengen an Blausäure abspaltender Glykoside ab. Im schlimmsten Fall lösen diese Brechreiz, Magen-Darm-Beschwerden und Fieber aus. Zeigt sich irgendein Symptom ist es ratsam sofort einen Arzt aufzusuchen oder den Notruf zu wählen. Wer sie allerdings unzerkaut verschluckt braucht nichts zu befürchten, denn dann setzen sich keine giftigen Substanzen ab.

Vermehrung

Vermehren lässt sich die Felsenbirne am Besten durch Kopfstecklinge oder Absenker. Für eine Vermehrung aus Stecklingen junge Zweige direkt nach der Blüte auf eine Länge von 15 bis 20 Zentimeter schneiden und am unteren Ende leicht einritzen, danach in die feuchte Erde stecken. Nach einiger Zeit bilden sich Wurzeln aus. Während dieser ganzen Zeit bitte das Gießen nicht vergessen. Ähnlich funktioniert die Vermehrung der Felsenbirne mit Absenkern. Wurzelnahe Triebe gilt es nach der Blüte sanft nach unten zu biegen, an der Stelle die später im Boden ist leicht anzuritzen und sie dann in der Erde zu versenken. Wichtig ist es allerdings, dass die Triebspitze nicht mit Erde bedeckt ist, sondern aus dieser wieder herausragt. Hält der Zweig nicht von selbst im Boden kann ihn eine Klammer fixieren.

Dünger und Pflanzsubstrat

Auf ein spezielles Pflanzsubstrat legt die Felsenbirne eigentlich keinen Wert, lediglich wasserdurchlässig sollte es sein, denn Staunässe bekommt ihr nicht gut. Sie liebt es eher trocken, weshalb es auch möglich ist sie auf einem felsigen Boden zu pflanzen. Grundsätzlich benötigt das Kernobstgewächs keinen Dünger. Wer aber das Wachstum anregen möchte, damit es bei mehr als 30 bis 60 Zentimeter pro Jahr liegt, kann die Felsenbirne mit Kompost und Kalk versorgen.

Krankheiten und Schädlinge

Der Feuerbrand und er Echte Mehltau sind die zwei Krankheiten, die sich am häufigsten bei der Felsenbrine zeigen. Erster lässt sich leicht erkennen, denn die Blütenstiele verfärben sich schwarz und die Blätter nehmen eine grünbaune bis schwarzbraune Farbe an. Liegt nur ein leichter Befall vor so kann ein Rückschnitt bis auf 70 Zentimeter ins gesunde Holz helfen. Haben sich die Bakterien, die den Feuerbrand auslösen, schon weiter ausgebreitet, hilft es nur den Baum zu fällen und das Holz anschließend zu verbrennen, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Der Echte Mehltau hingegen lässt sich gut mit einem Fungizid bekämpfen.